Wenn Menschen den Begriff akademisches Fehlverhalten hören, ist Plagiat oft das erste, was Ihnen in den Sinn kommt. Während Plagiat in der Tat eine schwerwiegende Verletzung ist, ist es nur ein Teil eines viel größeren Puzzles. Viele Studenten und sogar Pädagogen sind sich der vielfältigen und nuancierten Formen der akademischen Unehrlichkeit nicht bewusst, die die akademische Integrität gefährden können.
Warum es wichtig ist, alle Formen von Fehlverhalten anzugehen
akademisches Fehlverhalten untergräbt die Glaubwürdigkeit von Bildung und Forschung. Es geht nicht nur darum, Betrüger zu fangen – es geht darum, ein Umfeld zu kultivieren, in dem ethisches Verhalten die Norm ist und akademische Leistungen wirklich verdient werden.
Nichterkennen des breiteren Umfangs von Fehlverhalten kann zu:
- Gradinflation und unfairer akademischer Vorteil
- Forschungsbetrug mit dauerhaften Konsequenzen
- Vertrauenserosion in akademischen Institutionen
- Rechts- oder Reputationsschäden
8 Häufige Arten von akademischem Fehlverhalten (neben Plagiaten)
Hier ist eine Aufschlüsselung der häufigsten und schädlichsten Formen von Fehlverhalten, die Pädagogen und Studenten beachten sollten:
1. Betrug während der Prüfungen
Verwenden von nicht autorisierten Materialien (z. B. Notizen, Handys) oder Kopieren von einem anderen Schüler während der Prüfungen.
Beispiele:
- Tragen von Smartwatches, um auf Notizen zuzugreifen
- Flüstern oder Signalisieren während persönlicher Tests
- Zugriff auf die Online-Hilfe bei Fernuntersuchungen
2. Herstellung und Fälschung von Daten
Absichtlich Daten in Aufgaben, Laborberichten oder veröffentlichten Forschungsarbeiten erstellen oder manipulieren.
Warum es darauf ankommt: Dies kann zu falschen wissenschaftlichen Behauptungen, zurückgezogenen Veröffentlichungen und zu Schädigung des öffentlichen Vertrauens in die Forschung führen.
3. Ghostwriting und Vertragsbetrug
Lassen Sie jemanden die akademische Arbeit in Ihrem Namen abschließen und diese als Ihre eigene einreichen.
Modern Twist: Der Aufstieg von Online-Essay-Mühlen und sogar KI-generierten Einreichungen hat es schwieriger gemacht, diese Form zu erkennen.
4. Unbefugte Zusammenarbeit
Arbeiten mit Kollegen an Aufgaben, die individuell erledigt werden sollen.
HINWEIS: Die Zusammenarbeit ist kein Betrug, wenn dies zulässig ist – Klarheit in den Richtlinien für die Zuweisung ist der Schlüssel.
5. Mehrfache Einreichungen (Selbstplagiat)
Wiederverwendung Ihrer früheren Aufgaben oder Papiere in mehreren Kursen ohne Erlaubnis.
Häufiges Szenario: Einreichen desselben Aufsatzes in zwei verschiedenen Klassen und denkt: “Es ist sowieso meine Arbeit.”
6. Sabotage
absichtlich die akademische Arbeit eines anderen Schülers oder den Zugang zu Ressourcen beeinträchtigen.
Beispiele sind:
- Löschen eines Gruppendokuments
- Verstecken oder Zerstören von Laborgeräten oder Bibliotheksmaterialien
7. Identitätswechsel
Prüfung oder eine Aufgabe im Namen einer anderen Person abschließen.
Häufig gesehen in: großen Testumgebungen oder Online-Plattformen mit schwacher Identitätsprüfung.
8. Missbrauch von akademischen Ressourcen
Missbrauch des Zugriffs auf institutionelle Ressourcen wie Forschungslabors, Datensätze oder Ausrüstung für persönliche Gewinne oder Täuschungen.
Schnellreferenztabelle
Hier ist eine Zusammenfassung dieser Fehlverhaltenstypen auf einen Blick:
| Art des Fehlverhaltens | Beschreibung |
|---|---|
| Betrug | Unbefugte Hilfe bei Prüfungen oder Bewertungen verwenden. |
| Herstellung | Erstellen von Daten oder Quellen. |
| Ghostwriting | Einreichen von Arbeiten, die von einer anderen Person geschrieben wurden. |
| Unbefugte Zusammenarbeit | Zusammenarbeiten, wenn individuelle Arbeit erforderlich ist. |
| Selbstplagiat | Einreichen derselben Arbeit für mehrere Aufgaben. |
| Sabotage | die akademische Arbeit eines anderen schädigen oder stören. |
| Identitätswechsel | Nehmen Sie eine Prüfung ab oder schreiben Sie eine Arbeit für eine andere Person. |
| Missbrauch von Ressourcen | Unangemessener Einsatz institutioneller Tools oder Daten. |
Verhindern von akademischem Fehlverhalten: Proaktive Strategien
für Studenten
- Lesen und verstehen Sie die akademische Integritätspolitik Ihrer Institution.
- Fragen Sie Ihren Ausbilder, wenn Sie Zweifel an der Zusammenarbeit oder den Zitierregeln haben.
- Verwenden Sie Tools wie Turnitin oder PlagScan, um die Arbeit vor der Einreichung selbst zu überprüfen.
- Zahlen Sie nicht für Ihre Arbeit – es ist eine rutschige Hang mit ernsthaften Risiken.
- Erlernen Sie die richtigen Forschungs- und Zitierfähigkeiten – sie sind lebenslange Vermögenswerte.
für Pädagogen
- Design-Bewertungen, die das Betrug entmutigen (z. B. offene oder personalisierte Eingabeaufforderungen).
- Verwenden Sie die Software zur Erkennung von Plagiaten und Prüfungen.
- fördern eine Unterrichtskultur, die Ehrlichkeit über Perfektion schätzt.
- Setzen Sie klare Erwartungen und Konsequenzen für Fehlverhalten.
- Einbeziehen der akademischen Integrität in Ihren Lehrplan und Ihre Klassenaktivitäten.
Fazit
Akademisches Fehlverhalten nimmt viele Formen an, und Plagiat ist nur der Anfang. Betrug, Ghostwriting, Datenmanipulation und andere unehrliche Verhaltensweisen können nicht nur den individuellen Ruf, sondern auch das Gefüge akademischer Institutionen schädigen.
Indem wir diese Verhaltensweisen erkennen und angehen, können wir die Werte der Ehrlichkeit, Verantwortung und Fairness wahren – und eine stärkere, glaubwürdigere akademische Kultur für alle aufbauen.